Am Wochenende kaum zu ertragen
13 Feb 2011 Hinterlasse einen Kommentar
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Samstag, 12.02.2011 – 18:00 Uhr
So oder ähnlich muss das Fazit unseres heutigen, letzten Urlaubstages lauten.
Am gestrigen Abend haben wir uns dann doch noch mal aufgerafft und nach dem üppigen Mehrgängemenü einen „Stadtbummel“ unternommen. Kersten wollte eigentlich noch einen leckeren Cocktail genießen. Corinna hatte eine bessere Idee, nämlich den „Torre Agbar“ zu besichtigen. Das ist ein ca. 100m hoher Turm, der wie ein langgezogenes Ei aussieht und nachts in herrlichen Farben beleuchtet ist. Wir schonten unsere müden Beine, die ja bereits den ganzen Tag unsere Urlaubslast tragen mussten und nutzten die letzten Fahrten unseres „Untergrundberechtigungsscheines“, um den Ort der Begierde aufzusuchen.
Nach 4 Stationen waren wir angekommen und das Ei präsentierte sich im erwarteten Outfit.
Und da wir schon mal unterwegs waren, schlenderten wir zur Sagrada de Familia, bei Nacht auch unbedingt zu empfehlen. So hatte Corinna ihren Spaziergang und Kersten eine gute Tat vollbracht.
Unser Abreisetag, der ja noch ein voller Urlaubstag war, begann zeitig. Alle, ach ne nur ich, durften laufen, so dass zeitig frühstücken angesagt war. Außer ein paar brüllende (aber die sind immer so) Engländer war der gemeine Businesspeople abwesend und der laufabstinente Urlauber bettruhte noch.
Gegen neun war dann die Abreise zu den Stränden der Metropole geplant. Corinna war nach der kurzen P(l)ackerei natürlich shoppen, während andere die Mitochondrien pflegten. Wir hatten einen Spätcheckout ausgehandelt, so dass wir erst gegen 13 Uhr unserer geliebtes Zimmer verlassen mussten. Der 35 Tm-Lauf, besonders aber das lange Shopping ließen die Zeit bis dahin wie im Fluge vergehen und so wurde es dann natürlich später. Ja, die Deutschen wieder, kein Verlass.
Es verblieb noch genügend Zeit, mehrfach zu essen und uns von den Gebäuden der Umgebung zu verabschieden.
Ohnehin war die Stadt wieder mit Unmengen von Menschen gefüllt. Die Geschäfte rappel voll. Irgendwie ist das nix für uns. In der Woche kann man das ja noch ertragen, jedoch ab Freitagabend fallen hier die Säcke um. Menschen so weit das Auge reicht. So bestiegen wir um halb fünf den Aerobus zum Terminal 2 des Flughafens Barcelona. Dieser bringt dich recht fix an das stadtnahe Abflugsgate. Viel länger dauerte die Wanderung vom Bereich B, wo die großen Airlines abfliegen zu Gate C, wo die Holzklasse ablegt.
Wir haben schon wieder einen leckeren Kaffee geschlürft und erwarten sehnsüchtig den Nachhauseflug. Natürlich wird das Wetter super sein, so wie in den vergangenen 7 Tagen. Täglich mindestens 7 Stunden Sonne und Temperaturen größer 15 °C.
Anstellen- wie in vergangenen Zeiten
11 Feb 2011 Hinterlasse einen Kommentar
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Der frühe Vogel fängt den Wurm, daher flitzten wir in der Dämmerung über die vielfältigen Wege mit dem einen oder anderen Einheimischen, oft dick vermummt, der ebenfalls Lust am Laufen hat. Das Leben auf der Rambla erwacht, der Barcelone will ´ne Zeitung (die gibt es hier kostenlos und jeder guckt ganz gespannt rein), gefrühstückt wird nicht etwa zu Hause, nee, die greifen sich alle was unterwegs, daher sind die Bars ganz früh auf und auch alle Blumenläden, die Kioske und was sonst so da ist- alles vor 8 schon auf den Beinen und am Umsatz interessiert! Garantiert trifft man auch immer die Typen von der Stadtreinigung, die mit viel Wasser oder auch nur per Besen der Dreck beseitigen, den Kippen werden sie nicht Herr, da der Katalane qualmt, was die Lunge hält! Leider lernt man auch die Kehrseite der Metropole kennen: die hier Gestrandeten, die kein Dach über dem Kopf haben und irgendwo auf einer Bank oder unter einer Überdachung pennen müssen, fallen einen beim Läufchen morgens eben auch auf. An diversen Stellen wird man auch mit Bettlern konfrontiert.
Nach einen vitamingeladenen Frühstück ging es wieder per Metro los, heute nun endlich in die La Sagrada, Gaudis Meisterwerk.
Beschwingt folgte ich meiner besseren (????) Hälfte, die da meinte, heute ist nix los am Eingang, es stand keiner an. Wäre ja zu schön gewesen, es war der Eingang für Gruppen! Nach fast einer vollständigen Umrundung schwante es uns, die Schlange nahm kein Ende und so durften wir uns brav 40 min anstellen, um dann wiederum zu hören, dass der nächste Audioguide erst in 1 Stunde verfügbar wäre und wir auf die Fahrt mit dem Lift noch länger warten sollten. So musste das Auge und ein Paar Hinweise aus den Stadtführer reichen. Das Bauwerk ist der Hammer, vor 2 Jahren war innen alles mit Gerüsten und Folie versperrt, heute konnten wir den Fortschritt sehen und staunten wirklich.
Bei jedem Blick findet man was Neues. Die Fassaden kann man ewig bestaunen, da gibt es so viele kleine Details! Es unbeschreiblich wie sich ein Mensch so etwas ausdenken kann- zweifelsohne ein Genie. Man hat sich als Ziel gesetzt, das Bauwerk, was 2010 von Papst Benedikt geweiht wurde, bis zu Gaudis 100. Todestag 2026 fertig zu stellen- es gibt noch ganz viel zu tun, die Heinzelmännchen müssen mit ran. Da wir ja schon beim letzten Besuch zu Gaudifans mutierten, kam ich heute nicht um Fachlektüre herum!
Am Nachmittag schlenderten wir durch das Baric Gotic, dem geschichtsträchtigen Teil mit römischen Mauern und malerischen engen Gässchen, wo immer massenhaft Wäsche auf den Minibalkonen hängt und Platz für zig Blumentöpfe ist, aber kaum Sonnenstrahlen hinkommen. Zeit sollte man haben und der Blick nicht am Boden haften bleiben. Auf unserem Weg kamen wir auch an den letzten Resten des Augustustempels vorbei- 4 Säulen, die man in einem Innenhof findet, aber gleichzeitig teilweise mit eingemauert hat- seltsam!
Zwischendurch stärkten wir uns mit Kaffee und leckeren Teilchen, je nach Gewichtsklasse fielen auch die Kalorien in umgekehrten Verhältnis aus!
Die Sonne legte heute erst ab dem Vormittag los, vollkommen ausreichend! Morgen werden wir die Zeit bis zum Abflug noch genießen, einer will unbedingt noch einen langen Lauf hinlegen und die Chance für den 2. endlich ungestört im Laden an der Ecke zu stöbern.
Auf alle Fälle werden wir bestimmt noch mal bei ROT über die Ampel wie das alle tun, ob Autos, Mopeds, Busse oder Fußgänger, wenn nix kommt, kannste gehen- hier jedenfalls!
Im Untergrund
10 Feb 2011 2 Kommentare
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Heute war ausschlafen angesagt, denn der Strand musste heute ohne uns wach werden. Morgen wird das (zum Glück) wieder anders sein. Trotz langer Bettliegezeit waren wir zur Hauptverkehrszeit beim Frühstück. Der letzte Tisch war unser, die Businesspeople frühstücken hier spät, sodass der gemeine Urlauber noch später kommen muss. Oder mit den Hühnern aufstehen, wie wir das sicher am Samstag mal testen werden. Doch da businesspeople-d ja keiner?
Die Sonne hatte gestern bereits trainiert, wie man unser Zimmer findet und so konnte sie es dann heute. Wir machten uns nach der Morgenandacht sofort auf den Weg, den Untergrund zu erforschen. Das erste Ziel hieß L’ille Center. Da wir den Tag nicht mit wandern verbringen wollten, gings in die U-Bahn, die uns nach 9 Stationen ganz in die Nähe des 340 m langen Gebäudes brachte.
Nach ausgiebigem Shopping gings per Pedes zum Hauptbahnhof der Hauptstadt Kataloniens. Wieder nahm uns ein Gutschein aus unserem dicken “Spendenheft” die Entscheidung, wo wir mittagen ab. Weiter gings in der Dunkelheit, unter der Stadt, bis zum Hafen. Hier hatte die Columbus-Säule unsere Neugier geweckt. In 60 Metern Höhe sollte ein genialer Blick über das Hafengebiet versteckt sein. Nach 15 Sekunden Fahrt in der 4 Personen fassenden Aufzugsröhre hatten wir die leicht schwankende Plattform erreicht. Das Erlebnis überstieg die Erwartung, zumindest meine.
Nachdem wieder wieder festen Boden unter den Füßen hatten, gings weiter ins “maremagnum”, dorthin, wo es am letzten Sonntag kein Fortkommen gab.
Die Gründe haben sich nach 5 Tagen in der Stadt nun auch erschlossen. Am Samstag spielte BARCA gegen Real Madrid, wo sicher der ein oder andere Spanier das Wochenende in der Stadt verbrachte. Andererseits startete am Sonntag die “Barcelona World Race”. Man kann halt nicht alles wissen.
Vorbei am Aquarium folgten wir der Nase ins “Fischerviertel”. Ein wirklich sehenswerter, ursprünglicher Stadtteil Barcelonas. Hier ist nicht präperiert, alles ursprünglich und ehrlich. Sehr empfehlenswert. Wir passierten den Port Olympic und nach einem leckeren Eis im “Pants & friends” gings eine große Runde zur U-Bahnstation “Ciutadella Vila Olimpica”, immer entlang an den stählernen Platanen mit den “Bahnschwellen” der ersten Eisenbahn Barcelonas.
DeN wohlverdienten Kaffee genossen wir in der “La Taverna de Barcelona”. Da muss man einfach mal gesessen haben. Hier scheint die Zeit seit 100 Jahren stehen geblieben zu sein, selbst bei den Preisen.
Wieder ging ein Tag viel zu schnell vorbei und man steht Abends auf dem Balkon und weiß nicht, warum die Zeit im Urlaub schneller vergeht, als im Arbeitsalltag. Morgen früh hat der Tag ein paar Minuten mehr, denn wir können wieder laufen gehen. Die “Rambla” wird noch menschenleer sein, wenn wir kurz nach sieben zum Hafen unterwegs sein werden und auch am Strand werden wir außer ein paar Joggern, Läufern und Hundeausführern nicht vielen Menschen begegnen. Stille pur und ein traumhafter Sonnenaufgang … hoffentlich.
Im Fußballfieber
09 Feb 2011 Hinterlasse einen Kommentar
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Sportlich fing der Tag an und so sollte er auch weiter gehen… wir hüpften in den Bus mit der blauen Route und waren auf 3 Ziele fixiert. Um die Mittagszeit sammelten sich vor der La Sagrada Familia leider Unmengen von Besuchern, so dass wir lieber sitzen geblieben sind und den Besuch auf den Nachmittag verlegten. Weiter ging es zum Park Güell, wo Gaudi sich auch ausgetobt hat. Wie sich das für ein Besuchermagnet einer Metropole gehört, konnte man hier Menschen aus allen Kontinenten sehen und auch hören. Bei strahlendem Sonnenschein schlenderten wir möglichst abseits der überfüllten Wege und landeten oberhalb des Parks auf einen Platz von dem man auf die ganze Stadt blicken konnte – unglaublich was sich dem Auge alles bot! Will man aber die Attraktionen des Parks sehen, muss man sich eben doch unter die Menschenmenge mischen und sich dem kollektiven Staunen hingeben.
Kurze Zeit später machten wir Station im Stadion- BARCA; BARCA; BARCA- für echte Fußballfreaks sicher das Nonplusultra. Neben einem geschichtlichen Abriss, den unzähligen Pokalen und dem Megastore (wo alle Leute mit Tüten rauskamen, außer wir) konnte man auch die Räumlichkeiten und das Stadion für 100000 Fans bestaunen. Es war wirklich interessant, auch, wenn wir nicht die gr0ßen Nerds sind! Übrigens kosten Karten bis zu 175€!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wir sprangen dann wieder in den Bus, mussten aber feststellen, dass für die Sagrada nicht mehr genug Zeit bleiben würde, also wurde das Vorhaben auf morgen vertagt. Wir mussten wieder einmal feststellen, wenn man Barcelona besucht, braucht der Tag mehr Stunden als er hat. Man schafft nicht viel an einem Tag! Ein Bummel durch diverse Geschäfte, auch solche, die nicht unsere Preisklasse sind, ist auch mal ganz amüsant! Im obersten Stockwerk des “El Corte Ingles” (Kaufhaus) ließen wir den Nachmittag beim Sonnenuntergang und einem Cafe con Leche ausklingen.
Nun bereiten wir uns auf das 4-Gänge-Menü vor, womit man uns täglich mästet- man kann es auch mit dem größten Hunger nicht schaffen, die Portionen sind mächtig! Die Geschmacksnerven werden immer wieder überrascht, man kocht hier eben katalanisch, anders, aber interessant!
Herrlicher Sonnenaufgang am Meer
09 Feb 2011 Hinterlasse einen Kommentar
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Heute war endlich das ersehnte Traumwetter bereits amMorgen. Als wir gegen 8 Uhr das Mittelmeer erreichten, Trainingsplan sei Dank, kroch der rote Sonnenball aus dem Meer. Heute waren wir ob der 6°C Morgentemperatur etwas angemessener bekleidet. Aber das Laufgefühl war einfach ein unbeschreibliches. Kersten durfte bis zum Bogatell-Strand Laufen. Corinna kehrte bereits am Port Olympic wieder um.
In unserem Zimmer empfing uns bereits die Sonne … so muss Urlaub sein. Jetzt gehts Bus fahr’n. Heute etwas wärmer angezogen.
Während wir uns aufs Frühstück vorbereiteten, durften andere arbeiten – tut uns leid für Euch.
ROUTA ROJA
08 Feb 2011 3 Kommentare
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08. Februar 2011, 21:50 Uhr
Jeh später der Abend … So war auch gestern Abend das Motto und so wurden dann noch fix die Bustickets für die “Barcelona Bus Touristik” im Internet gebucht. Spare jederzeit. Die Vorteile des Business Hotels wollten genutzt werden und so konnte die Kostenersparnis dann auch auf Papier gebracht werden.
Der heutige Tag begann recht unterschiedlich. Während Kersten vor dem ersten Hahnenschrei aus dem Bett durfte, um die bekannten Strände der Millionenmetropole zu besuchen, konnte Corinna noch eine Mütze Schlaf nehmen und musste den Sonnenaufgang im Hotel erleben. Der Morgenläufer konnte mit unzähligen anderen Joggern den Tagesbeginn am Meer genießen – einen schöneren Beginn eines Urlaubstages gibt es kaum.
Nach dem ausgiebigen Frühstück, das wieder zu viel für unsere kleinen Mägen bereit hielt, “warteten” wir auf die Sonne. Gegen elf Uhr war es dann soweit, wir hatten unseren Voucher gegen Bustickets getauscht und saßen in der “Roten Route”, die uns 2 Stunden durch die Stadt führen sollte. In den Ohren hast Du azurblaue Ohrstöpsel, die dir die Stadt erklären. An jedem Haltepunkt kann man die Sehenswürdigkeiten ausgiebig beäugen und mit einem der folgenden Bussen weiterfahren. Erstmalig verließen wir unseren Doppeldecker in “Hostafrancs”, der längsten Einkaufsstraße Europas, wo wir die dort ansässige Markthalle besuchten, uns aufwärmten und Kersten einen neuen Rübensack (Mütze) erhielt.
Nach einer guten Stunden gings ein paar Stationen weiter und wir genossen den Blick vom Stadtteil Montjuic, der grünen Lunge Barcelonas, über die gesamte Stadt bis zum Meer. Die Sonne hatte zwar bereits seit Stunden die Oberhand, trotzdem waren die 18°C noch keine Sommer. Glücklicherweise waren wir nicht ganz so sommerlich bekleidet, zumal Du nur im Freiluftbereich des Doppeldeckers recht gut sight-sehen kannst.
Die Besichtigung des Nationalmuseums schloss sich an. Hier sind sozusagen die “Alten Meister” Cataloniens untergebracht. Nach diesem “Kulturschock” gings in die Moderne und wir sahen uns die Spielstätten der Olympischen Spiele aus dem Jahre 1992 an. Sehr großzügig, doch leider heute nicht mehr in aller Vielfalt genutzt.
Nach knapp 3 Stunden Unterbrechung fuhren wir mal wieder eine Runde mit unserer “Routa Roja”. Es ging zum Hafen und den Olympiastätten des Wassersports. Leider mussten wir uns infolge der vorgerückten Stunde ins Businnere verkrümeln. Im gotischen Viertel war unsere nächste und letzte “Pause”. Wir besichtigten die “Cathedral” Barcelonas, schlenderten durchs Viertel und deren Geschäfte. Natürlich durfen auch urigen Kneipen für einen Kaffee nicht ausgelassen werden.
Den Abschluss unseres 9 stündigen Ausfluges bildete der Besuch der Markthalle “Mercat de la Boqueria”. Ein wirklich sehenswertes Stück Architektur. Als die Tür unseres Zimmers hinter uns ins Schloss fiel, waren wir dann aber trotzdem froh. Die im Badezimmer stehende Badewanne erwies sich auch als unentbehrlich, um wieder aufzutauen.
Morgen “müssen” wir Teil 2 unseres Zweitagestickets “abarbeiten”. “ROUTA AZUL” bietet solche Highlights wie
- Futbol Club Barcelona,
- Park Güell,
- Sagrada Familia … .
Wo wir länger verweilen werden, wird spontan entschieden. Für den entspannten Tagesstart wird unser Sportprogramm sorgen. Kersten bei einem locker fluffigen 16-er Tempolauf und Corinna flitzt ein paar Meter weniger.
Zwei auf der Suche …
07 Feb 2011 Hinterlasse einen Kommentar
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Montag, 07.02.2011 19:15 Uhr
… nach etwas, dass es dort an der Stelle zumindest nicht gab … dazu aber später und immer der Reihe nach!
Nach einer schlafreichen Nacht erwachten wir zwei gut erholt und ebenso gelaunt recht spät und kamen nicht vor 9 zum Frühstück. Was die da so aufgefahren haben, bloß gut, dass man zu Hause nicht so eine Auswahl hat … Kersten verzichten auch hier nicht auf’s Vogelfutter, trotz der Verlockungen. Die Kellnerin überraschte uns mit Tee, sahen wir denn aus wie Teeliebhaber?
Kersten zuliebe stand heute der Besuch des Decathlons auf dem Plan und wir machten uns zu Fuß auf, hielten unterwegs malerische Hausfassaden im Foto fest und strandeten um die Mittagszeit am Zielort, nur, dass wir den Laden nicht fanden, woran das wohl lag? Wir wussten es nicht, noch nicht! Ein Besuch in einem Internetcafe sollte Klarheit bringen: wir suchten einen Laden den es wohl nicht mehr gab, aber das ausgedruckte Foto welches wir von der Ansicht mit hatten, stammte auch nicht von jenem, sondern von dem Geschäft ganz in der Nähe unseres Hotels… irren ist menschlich! So schlenderten wir gemächlich wieder zurück, machten Rast in einer Bar. Die Speisekarten sind hier NIE auf deutsch, bestenfalls auf englisch, womit das Essen immer ein kleiner Glücksgriff ist! Nachmittags gelangten wir endlich in Kerstens Liebligsgeschäft, aber leider gab es nicht wirklich was Nennenswertes zu zocken, trotzdem gab man etwas Geld aus, wir trauten uns unseren Einkauf selber einzuscannen und per Karte zu bezahlen- keiner kontrollierte uns. Aber wir waren ganz ehrlich.
Unser Koffeinspiegel ging gegen Null, deshalb kehrten wir im Cafe Zürich ein, wo uns ein lahmer Kellner bediente, bloß gut, dass wir nix essen wollten, wir wären verhungert. Auf der Zielgeraden zum Hotel schlug immer der Alarm in den Geschäften an, musste wohl was im Beutel sein, was nicht entsichert war… später stellte sich heraus, dass an einem Teil der Diebstahlschutz in Form eines Farbpads dran war, es war leider mein neuer Badeanzug, so musste ich noch mal los zum entsichern, wo andere vor lauter Schwäche ein Nickerchen machen mussten! Unterwegs wurde ich noch Zeuge, wie man hier Diebe niederstreckt- von hinten angesprungen und zu Boden geworfen!
Nun bereiten wir uns auf das Abendessen vor, dazu geht die Übersetzung der Speisekarte einher, damit wir wissen, was wir für Gaumenfreuden bekommen, gestern kämpften wir uns durch 4 Gänge, das Dessert war am leckesten, das fette Steak so groß wie eine Schuhsohle nicht zu schaffen und Kersten hatte nur halbtote Ente, hat aber geschmeckt und lebendig ist er noch!
… * …
Nachtrag zu gestern: das Foto stellt die CASA BATTLÒ dar und hat soagr einen Spitznamen … das Knochenhaus!
Nachtrag 2: Wir haben an unseren Prüfling gedacht und fest die Daumen gedrückt!
Sack umgekippt
06 Feb 2011 Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 06.02.2011 19:00 Uhr
Heute nun startete die große, weitere Reise mit dem großen, gelben Flugzeug in die große, “laute” Metropole am Mittelmeer.
Der Wecker klingelte nicht, da wir’s mal wieder nicht gecheckt hatten. 2 Handys, 2x falsch gestellt, unabhängig voneinander. Da soll mal einer sagen, wir haben nichts Gemeinsames. Spaß beiseite. Wir wurden natürlich trotzdem wach und erreichten den Flughafen mit Umwegen. Der Morgen war nicht unserer, denn das Gepäck durften wir auch nicht mitnehmen, da unser Reiseveranstalter das irgendwie nicht mit gebucht hatte. Na gut, nachgelöhnt und rein in den Vogel mit den freundlichen Stewarts
.
Wir landeten überpünklich und zogen am Flughafen erst mal unsere Jacken an, fühlbare Kälte, wie bei uns.
Als wir zu unserem Hotel geshuttlet waren, war auch das Wetter besser. Sonnenschein pur, Zimmer top, Internet ebenfalls und Personal freundlich. Ausblick auf die 6 spurige Einbahnstraße, wie das in so einem Stadthotel in einer Metropole ist. Bei geschlossenem Fenster still wie im Grab, nur die U-Bahn fährt “unterm Bett” durch.
Pünktlich zur Mittagszeit starteten wir die erste Sightseeing Tour. Mit Sonnenbrille und kurzem T-Shirt (gut, andere hatten wärmeres an) und gut gelaunt gings die “La Rambla” hinauf. Die Glückshormone wurden nach dem Winter in Deutschland sofort wieder wach und wussten, wie es geht.
Im Straßenkaffee unseres Vertrauens genossen wir lecker Kaffee und eine Kleinigkeit zu Mittag, na was wohl (TM). Kersten musste sich im Anschluss noch einen MC Chicken zocken, musste noch ein paar Energiereserven anlegen.
Nach zweieinhalb Stunden fanden wir zum Hotel zurück und hinein gings in die Laufsachen. Bis zum Hafen liefen wir gemeinsam (schööön gesockt), der ersten Orientierung wegen, denn Corinna kannte die Stadt ja nur aus dem Bus, wobei ich mit Anne schon mal eine längere, abendliche Shoppingtour unternommen hatte. Am MAREMAGNUM trennten wir uns. Corinna hatte ihre Besichtigungsrunde bereits nach ner knappen Stunde erledigt. Kersten wollte mehr und auch mehr Meer sehen und sockte alle Strände ab bis zum Parc de Molinet. Nach 3 Stunden war auch er wieder in unserem Haus für eine Woche.
Jetzt genießen wir die Ruhe, da draußen ist nämlich ein Container mit Säcken voller Menschen umgefallen. Es ist unbeschreiblich, was sich hier am Sonntag durch die Straßen wälzt. Am Hafen kannste dich nur im Easygoing Schritt fortbewegen. Das sind wir ja gar nicht gewöhnt. Nachher, mitten in der Nacht, geht noch zum Abendessen. Der gemeine Catalane speist ja zu Zeiten, wo wir schon der 2. Beutel Salzstangen aufmachen. Aber auch daran werden wir uns mit Freude gewöhnen.
Morgen ist Shopping angesagt, na und ein paar Museen müssen natürlich auch erst mal mit uns klar kommen.
Wie wirds Wetter, Werner?
05 Feb 2011 1 Kommentar
in Vorbereitung
Schaut man in der Heimat aus dem Fenster, kann einem ums Wetter Angst und Bange werden. Gut, dass wir uns für einen Urlaub in wärmeren Gefilden entschieden haben, denn dort sollen paradiesische Lauf- udn Urlaubsbedingungen herrschen, wenn der “Wetterwerner” Recht hat.
Mit dem Handy
05 Feb 2011 Hinterlasse einen Kommentar
in Reisebericht
Da muss doch gleich mal das mobile Schreiben getestet werden, natürlich mit Bild.


















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